
Die Erfahrung der Migration und der
Multikulturalität, das Ineinandergehen und Verwachsen verschiedener
Kulturen ist das Besondere unserer Identität und bildet somit den mehr
oder weniger bewußten Kern, dem unser künstlerisches Schaffen
entspringt.
Dies ernst zu nehmen, es auszusprechen, das darin liegende
kreative Potential zur Entfaltung zu bringen, das wollen Kosmopolen initiieren
und den Raum dafür gemeinsam schaffen.

| Emanuela Danielewicz | 1. Vorsitzende, Initiatorin, Fotografin, Projektleiterin | |
| Alicja Darski | 2. Vorsitzende, Journalistin, Projektleiterin | |
| Sophia Boettcher-Willich | Schatzmeisterin, Projektleiterin Frauenkulturbüro e.V. NRW | |
| Katrin Mickiewicz | Leaderin u.a.der Band Disguise und DasKwartett | |
| Kasia Bortnik | Sängerin u.a. bei Disguise | ![]() |
| Ksymena Woka | Autorin, Übersetzerin dtsch-franz, philosophischer Texte | |
| Vitold Rek | Musiker, Band EastWestWind, eigener Musikverlag | |
| Margarethe Dabrowski | Buchhalterin, Heilerin, Kunstinteressierte | |
| Charlotte Zilm | Regisseurin, Projektleiterin | |
| Johannes Rotter | Berufsberater, Drehbuchautor, Darstellender Künstler | |
| Joachim Król | Darstellender Künstler, Gründer und Ehrenmitglied | |
| Patrycja Ziolkowska | Darstellender Künstler, Gründer und Ehrenmitglied | |
| Maria Kossak | Malerin aus Berlin | |
| Katarzyna Kolesinski | Malerin aus Düsseldorf, jetzt in Berlin | |
| Ludo Sutorius | GrafikDesigner aus Amsterdam | |
| Mieszko van Resewyk | Modedesigner aus Amsterdam | |
| Astrid Schenkel | Visagistin und Muse | |
| Florentin Chiran | Geiger, Solist | |
| Volker Rütter | Catering Stanzwerk Bochum |
Wir organisieren
projektbezogen und in Eigenregie von Bochum aus interkulturelle Aktionen mit
Happening Charakter - an einem Tag und gleichem Ort - mit Konzerten,
bilingualen Lesungen, Ausstellungen, Multimedia- und Filmvorführungen.
Dabei setzen wir auf Kooperation mit allen an "kosmopolnischen" Themen
interessierten Kreativen so wie auch mit Institutionen und Vereinen.
Wurzel aus Zwei
ein Prosa/Lyrik Projekt mit Konzert vertonter Gedichte von Julian Tuwim, Wieslawa
Szymborska von Katrin Mickiewicz & Band, Lesung vom Autor Jerzy
Gosciniak, in deutsch und polnisch sowie einem Kinder/Familienprogramm
Termin: Sonntag, der 04.07.2010, 14h-21h, Open End
Ort: Kulturrath Gerthe in Bochum, Zeche
Lothringen, zugesagt
Kosmopolen goes
Fjuczer
Ein Projekt rund um das
Thema Zukunftsvisionen / Konstruktionen / Traum und vom Planetarium
mitorganisierter Stanislaw Lem Lesereihe, Konzert modernerer Musik, klassischer
und/oder E-Musik, Ausstellung/en sowie Kinderprogramm
Termin: Sonntag, der 10.10.2010, 14h-21h Open
End
Ort:
Planetarium Bochum zugesagt
Vom Volkslied
zum Jazz
Dreier Konzertreihe vorraussichtlich im Bahnhof
Langendreer mit EastWestWind Konzert und Vortrag
in deutsch und polnisch über Musikeinflüsse der letzten Jahrhunderte
im polnischen Volkslied, Disguise & Friends und Waclaw Zimpel Projekt
Ort: Bahnhof Langendreer,
Finanzierung für 2010 unklar
Timing: August/September 2010
Wer sich durch unsere Programme oder
nur den Namen angesprochen fühlt, und/oder seine künstlerische Arbeit
zum Thema öffentlich zeigen will, uns durch Mitarbeit in der Organisation,
durch Mitgliedschaft oder finanziell fördern möchte, kann gerne mit
uns Kontakt aufnehmen:
c/o Emanuela Danielewicz
Klarastrasse 6
D-44793 Bochum
Telefon: +49 (0)234 859 89 69
Mail: kosmopolen@arcor.de
Kontoverbindung:
Volksbank Bochum Witten eG
Bankleitzahl: 430 601 29
Kontonummer: 12 80 12 000
Amtsgericht Bochum 3935
Kosmopole/Kosmopolak ist eine
Wortneuschöpfung des polnischen Exilschriftstellers Andrzej Bobkowski
und meint nicht nur jene Polen, die in fremden Kulturen aufgegangen sind:
"Ein Kosmopole zu sein, bedeutet, seine kulturellen Wurzeln
nicht zu verneinen, sich sogar der Faszination der eigenen Heimat
hinzugeben, dabei jedoch gegen jegliche nationalistisch gefärbte
Ideologien immun und offen für fremde kulturelle Einflüsse zu
sein."
Ein Kosmopole ist für Bobkowski nicht nur liberal im
politischen Sinne, sondern "einfach ein flexibler, neugieriger Mensch, dem
es gelingt scheinbar Widersprüchliches, sich Widersetzendes
zusammenzubringen."
Zitate aus: Basil Kerski, Essays eines
Kosmopolen.
in: Jerzy Stempowski: Bibliothek der Schmuggler.
Rospo
Verlag 2002.